Hallo zusammen, ich bin Tang Jianan und leite die Chassis-Gruppe des DIAN Racing Teams der Tongji-Universität. Hauptsächlich bin ich für die Konstruktion des Aufhängungssubsystems verantwortlich. Die Zeit vergeht wie im Flug, und im Handumdrehen bin ich schon zwei Jahre bei DIAN Racing. Warum ich damals dem Team beigetreten bin? Wahrscheinlich, weil ich im ersten Studienjahr ziemlich planlos war (lacht) – weder im Studium noch in Vereinen habe ich mich sonderlich engagiert. Im zweiten Jahr, als ich zum Jiading-Campus kam, wollte ich meine Lebenseinstellung vielleicht ein bisschen ändern. Außerdem haben mich die Senioren mit ihrer fesselnden (und verführerischen) Präsentation bei der Werbeveranstaltung richtig gepackt – und so wurde ich für das Electric-Team begeistert.
In diesen zwei Jahren habe ich mich von einem völlig ahnungslosen Neuling unter der geduldigen Anleitung der Senioren Schritt für Schritt weiterentwickelt, bis ich nun in der Lage bin, die Konstruktion und Fertigung der Aufhängung des DRe16 zu verantworten. Ich bin dem Team sehr dankbar für diese großartige Plattform, auf der ich meine Ingenieursfähigkeiten verbessern konnte. Ohne die Erfahrungen bei DIAN Racing könnte ich heute wahrscheinlich nicht einmal einen Innensechskantschlüssel richtig ansetzen, geschweige denn bei technischen Problemen ruhig mein Wissen nutzen, um eine Lösung zu finden.
Neben der fachlichen Entwicklung habe ich im Team auch gelernt, wie man mit anderen koordiniert arbeitet. Bei uns greifen alle Arbeitsabläufe ineinander – ein eigenes Versäumnis oder eine Nachlässigkeit kann andere Subsysteme behindern oder den gesamten Zeitplan des Teams verzögern. Unter dem Einfluss von Druck und Verantwortung habe ich das Gefühl, dass ich deutlich fleißiger geworden bin als früher.
Lassen Sie mich einen Ausblick auf die beiden entscheidenden Wettkämpfe der Saison 16 geben: den in Japan und den in China. Der DRe16 ist ein Rennwagen, der viele neue Technologien und Konzepte vereint, die unser Electric-Team noch nie ausprobiert hat: Monocoque, vier Elektromotoren und der von mir konstruierte Z-förmige Querstabilisator an der Vorderachse. Wie viel Energie in diesem neuen Auto tatsächlich steckt, weiß ich ehrlich gesagt selbst noch nicht genau. Aber wir werden vor dem Wettkampf alles daransetzen, um das Fahrzeug optimal abzustimmen. Ich hoffe, dass wir hervorragende Ergebnisse erzielen können – schließlich ist der DRe16 wie unser Baby. DIAN Racing, auf geht’s!

